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Donnerstag, 9. Dezember 2010

Mein Gewinn und neue Bücherpost

"Ja ist denn heut schon Weihnachten?"

Nein, das noch nicht, aber als ich heute Morgen in meinen Briefkasten geschaut hab, kam es mir fast so vor! ;)
Da lag nämlich folgendes gut verpackt und wartete darauf ausgepackt zu werden:

Wie man sieht ist es nicht nur das Buch "Das Kind auf der Treppe" von Karla Schmidt, sondern auch noch ein "ganz besonderes Lesezeichen"! Aber wie komme ich eigentlich dazu?

Das ganze war ein Literaturwettbewerb der Plattform Gedanken-sind-frei. Dort wurde dazu aufgerufen eine Kurzgeschichte aus dem Genre "Thriller" zu veröffentlichen. Da ich mich vor längerem an meiner ersten Kurzgeschichte "Totenstill" versucht habe, dachte ich, ich sende diese einfach mal ein. Mehr aus Neugier, als aus Ehrgeiz gewinnen zu wollen. Zwischenzeitlich hatte ich sogar schon vergessen überhaupt teilgenommen zu haben. Außerdem wurde die Frist noch verlängert, sodass ich das ganze sowieso schon fast abgehakt hatte. Doch dann

Mittwoch, 11. August 2010

7 Wörter - 7 Sätze und meine Geschichte dazu

Im Schreibwut-Forum gibt es eine sehr interessante Aktion, bei der User 7 Wörter vorgeben und der nächste User daraus eine Geschichte bastelt.

Die 7 Sätze werden dabei nicht besonders eng gesehen.

Folgende Wörter waren Inspiration:

Milch, Drache, Durchfall, Blatt, Tanzen, Sägen, Singen

Und entstanden ist daraus folgende kleine Geschichte:

Ich trank extra warme Milch vorm zu Bett gehen, weil ich mal gelesen hatte, dass es eine beruhigende Wirkung hätte. Die hatte ich nun auch bitter nötig, denn der Drache von Heimleiterin, Frau Bergen, hatte mal wieder kein Blatt vor den Mund genommen und jede noch so kleine Kleinigkeit aus meiner Vergangenheit in diesem Loch ausgekramt, um es den Eltern-Anwärtern, wie wir sie hier nannten, unter die Nase zu reiben.
Scheinbar hatte ich nun zu allem Überfluss auch noch eine Lactose-Allergie, denn ich konnte an meinem knurrenden Magen erkennen, dass die warme Milch keine besonders gute Idee war und sich Durchfall ankündigte.
In dem winzigen Raum, der zu dieser Nachtzeit nur spärlich beleuchtet war, konnte man die kleinen Körper erkennen, deren Schnarchen klang, als wären 12 kleine Sägen auf vollen Touren mit ihrer Arbeit beschäftigt.
Ein lautes Grummeln war vor meinem Bauch zu vernehmen und ruckartig setzte ich mich auf, was dazu führte, dass tausende kleine Sternchen vor meinen Augen zu tanzen begannen. Als ich wieder klar sehen konnte, eilte ich zur Toilette. Ich schlich an Frau Bergens Wachposten vorbei und hörte sie leise irgendeines dieser alten Volkslieder singen. Wieder einer dieser beschissenen Tage in diesem beschissenen Loch, dachte ich und entleerte meinen Magen passend dazu auf dem Jungenklo bevor ich wieder im Bett lag und mit der Hoffnung, dass dieser Albtraum bald ein Ende hatte, eischlief.