Und das war auch gut so! Denn das was mich da auf rund 600 Seiten erwartet hat ist mit Abstand das beste, das ich seit einiger Zeit gelesen habe.
Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit der Erzählung über Karl Romberg, der in München ein Transportunternehmen betreibt. Als sich ein junger, engagierter Mann namens Werner Vogel bei ihm bewirbt beginnen die Beiden zusammen das Geschäft immer weiter auszubauen und werden in den nächsten Jahren sehr erfolgreich. Der Erfolg reicht so weit, dass sie irgendwann für den größten Gastronomen des ganzen Oktoberfestes die Lieferung der Lebensmittel übernehmen.
Was im ersten Jahr schon gut geklappt hat, sollte im 2. Jahr doch kein Problem sein?! Doch es kommt ganz anders! Eine russische Spezialeinheit die vor vielen Jahren ausgebildet wurde, um in Deutschland verdeckt zu operieren plant einen Giftgasanschlag auf das Münchner Oktoberfest. Sie schaffen es im Zuge der Vorbereitungen bereits Männer in den Zeltaufbau einzuschleusen, besetzen bei Beginn des Oktoberfestes das Beneditkiner-Zelt und halten alle anderen Besucher in den anderen Zelten als Geiseln. Sie behaupten alle Zelte mit Giftgas ausgestattet zu haben und sollte die Polizei versuchen eines der Zelte zu räumen, werden Menschen sterben. Die Situation wird immer dramatischer. Beim Versuch der Polizei ein Zelt zu räumen machen die Geiselnehmer ihre